Professor Dr. Hiroyuki Takada

Professor Dr. Hiroyuki Takada

Vorstellung der Lehrkraft

 

Professor Dr. Hiroyuki Takada

[Forschungsschwerpunkte]

  • Deutsche Sprachgeschichte im 17. und 18. Jahrhundert
  • Historiographie der Linguistik
  • Historische Pragmatik
  • Sprache im Nationalsozialismus
  • Historische Soziolinguistik
[Projekte]
  • „Funktionen der Mündlichkeit im geschriebenen Deutsch des 18. Jahrhunderts. Eine soziopragmatische und sprachbewusstseinsgeschichtlicher Studie“, (als Leiter, zusammen mit Joachim Scharloth; Kooperation von Stephan Elspaß und Andreas Gardt), KAKENHI, Grand-in-Aid for Scientific Research by Japan Society for the Promotion of Science, 2011 – 2013.
  • „Historische Pragmatik“ (als Leiter), Gakushuin University Research Institut for Humanities, 2008 – 2010.
  • „Integrative Forschung zum Gesprochenen Deutsch“ (als Leiter), Gakushuin University Research Institut for Humanities, 2005 – 2008.
  • „Entwicklungsgeschichte der Diskursmarker aus der Perspektive historischer Pragmatik. Eine deutsch-englisch-japanische kontrastive Untersuchung.“, (als Leiter), KAKENHI, Grand-in-Aid for Scientific Research by Japan Society for the Promotion of Science, 2006 –2008.
  • „Theoretisch-empirische Untersuchung zur deutschen Grammatik im 18. Jahrhundert“, (als Leiter), The Mitsubishi Foundation, 2006-2007.
[Publikationen in Auswahl]
  • Entfernte Vorbilder. Die deutsche Sprachgeschichte und die Diskussion von 1868-1945 um die japanische Nationalsprache und -schrift. In:Muttersprache, Band 123 (2013), 219-239.
    Zur Homepage des Verlags
  • Hochdeutsch und Niederdeutsch bei Schottelius. In: Wolfenbütteler Barock-Nachrichten, Band 39 (2012). Die vielen Gesichter des Justus Georgs Schottelius. Gesammelte Beiträge aus Anlass der 400. Wiederkehr seines Geburtstages am 23. Juni 1612, 25-34.
    Zur Homepage des Verlags
  • ‚Umgangssprache‘ in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Eine sprachbewusstseinsgeschichtliche Annäherung an einen Schlüsselbegriff zwischen historischer Nähe- und Distanzsprache. In: Péter Maitz. (Hrsg.): Historische Sprachwissenschaft. Erkenntnisinteressen, Grundlagenprobleme, Desiderate, Berlin/New York: de Gruyter 2012, 169-199.
    Zur Homepage des Verlags
  • Grammatik und Sprachwirklichkeit von 1640-1700. Zur Rolle deutscher Grammatiker im schriftsprachlichen Ausgleichsprozeß.(= RGL. Reihe Germanistische Linguistik, 203), Tübingen : Max Niemeyer 1998. (Reprint, Berlin/New York: de Gruyter 2011.)
    Zur Homepage des Verlags
  • Einführung in die Historische Pragmatik. (auf Japanisch) Taishukan: Tokio 2011.
  • “Er spricht gut, so wohl richtig, als rein.” Was war gutes Deutsch im Barock und in der Aufklärung?, in: Was ist gutes Deutsch? Studien und Meinungen zum gepflegten Sprachgebrauch (= Thema Deutsch. Bd. 8), hrsg. v. Armin Burkhardt, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich: Dudenverlag 2007, 17-31.
    Zur Homepage des Verlags
  • Zur Pragmatik von Partikeln im 18. Jahrhundert. Gesprächsforschung in Adelungs Wörterbuch, in: Neue Beiträge zur Germanistik. Internationale Ausgabe von “Doitsu Bungaku”, Band. 3/ Heft 5, München: iudicium 2005, 41-55.
  • Vertrauliche Sprechart im sprachlichen Alltag um 1800. Soziopragmatische Überlegungen anhand der lexikographischen Beschreibungen von Adelung, in Sprachwandel und Gesellschaftswandel –Wurzeln des heutigen Deutsch, hrsg. v. Klaus J. Mattheier /Haruo Nitta, München: iudicium 2004, 265-279.
  • Kritische Betrachtungen zu Leibniz’ Sprachkritik. Was leistet Leibniz übetreffend die Ausübung und Verbesserung der deutschen Sprache?, in: Sprache im Leben der Zeit. Beiträge zur Theorie, Analyse und Kritik der deutschen Sprache in Vergangenheit und Gegenwart. Festschrift für Helmut Henne zum 65. Geburtstag, hrsg. v. Armin Burkhardt/Dieter Cherubim, Tübingen: Max Niemeyer 2001, 105-128.
  • Orthographische Vorschrift und Praxis im Barock. Zum Anteil der Grammatiker an der schriftsprachlichen Norm, in: Zeitschrift für deutsche Philologie, Bd. 116, Berlin: E. Schmitt 1997, 68-89.
  • Grammatische Änderungen in den Drucken der Lutherbibel des 17. Jahrhunderts. Eine Pilotstudie, in: Gesellschaft, Kommunikation und Sprache Deutschlands in der frühen Neuzeit, hrsg. v. Klaus J. Mattheier et al., München: iudicium 1997, 203- 224.
  • Zur Wortstellung des mehrgliedrigen Verbalkomplexes im Nebensatz im 17. Jahrhundert. Mit einer Beantwortung der Frage, wie und warum die Wortstellung von Grimmelshausens “Simplicissimus” geändert wurde, in: Zeitschrift für Germanistische Linguistik, Bd. 22, Berlin/New York: Walter de Gruyter 1994, 190-219.
  • J. G. Schottelius, die Analogie und der Sprachgebrauch. Versuch einer Periodisierung der Entwicklung des Sprachtheoretikers, in: Zeitschrift für Germanistische Linguistik, Bd. 13, Berlin/New York: Walter de Gruyter 1985, 129-153.
[Sonstiges]
  • DAAD-Stipendiat (1983-84: Universität Braunschweig, bei Prof. Dr. Helmut Henne)
  • Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung (1996-97, 2004, 2007: Universität Braunschweig, bei Prof. Dr. Helmut Henne; 2010, 2011: Universität Augsburg, bei Prof. Dr. Stephan Elspaß)
  • e-mail: hiroyuki.takada(AT)gakushuin.ac.jp
PAGE TOP